Was ist das Auenland?
Jeder kennt die “Herr der Ringe”-Filme, welche auf den gleichnamigen Büchern des Fantasy-Autors J. R. R. Tolkien basieren. Als er die Bücher schrieb, schuf er mit ihnen nicht nur einen epischen Roman, sondern eine ganze neue Welt. Sie besteht aus unterschiedlichen Gegenden und Königreichen. Ebenso verschieden sind die Völker und Kreaturen, die diese Welt besiedeln. Eines von diesen Völkern ist das der Hobbits – oder auch Halblinge genannt. Sie leben im Auenland, welches sich im Nordwesten vom Kontinent Mittelerde befindet. Das Gebiet trägt den Namen Eriador.
Das Auenland wird als ein leicht bewaldetes Hügelland beschrieben und in den Filmen auch dargestellt. Es erstreckt sich vom Fluss Baranduin – von den Hobbits Brandywein genannt – bis zu den Fernen Höhen weiter im Westen. Nach Norden hin ist das Gebiet durch die Moore begrenzt und im Süden von den großen Marschen. Das Auenland erstreckt sich über circa 200 Kilometer in West-Ost-Richtung, sowie knapp 250 Kilometer vom Norden bis zum Süden. Die Hobbits leben im Auenland friedlich in kleinen Dörfern und Gehöften. Die drei bekanntesten Siedlungen sind Hobbingen, Wasserau und Michelbinge. Aufgrund des milden Klimas und dem sehr fruchtbaren Boden betreiben die Hobbits sehr viel Ackerbau und Landwirtschaft. Innerhalb des dritten Zeitalters gedieh das Land der Hobbits außergewöhnlich gut und entwickelte sich zu einem angenehmen und idyllischen Ort zum Leben.